Chemie mit dem neuen Chef passte nicht
Wechsel innerhalb der Pharmabranche.
Klientenprofil:
Frau Jenal*, 41 Jahre, alleinerziehende Mutter mit Kleinkind, Studium
der Pharmazie, anschließend Sprachstudium Englisch, Französisch, Spanisch, diverse berufsbegleitende Zusatzausbildungen.
Problemstellung:
Nach dem Sprachstudium startete Frau Jenal als Sekretärin des Marketingdirektors und wurde danach Marketingassistentin in einem internationalen Medienunternehmen. Nach einigen Jahren wechselte sie in ein Pharmaunternehmen als Eventmanagerin und baute hier den Bereich Public Relations auf. Frau Jenal arbeitete lange Jahre als Seniormanager für "Event und Meeting". Sie war ebenso für die strategische Planung und organisatorische Umsetzung von medizinischen Kongressen, Pressekonferenzen und Incentive-Programmen mit ca. 150 Events pro Jahr verantwortlich. Als Leiterin des zentralen, eventrelevanten Einkaufs mit einem Budget von 7 Mio. p.a. löste Frau Jenal ihre Aufgaben zielstrebig und wurde als High Potential im Unternehmen eingestuft.
Als der direkte Vorgesetzte, mit dem sich Frau Jenal gut verstand, das Unternehmen verließ, gab es parallel dazu strukturelle Veränderungen, die sich verstärkt auf den Aufgabenbereich von Frau Jenal auswirkten. Die Zusammenarbeit mit dem Nachfolger und der Geschäftsführung gestaltete sich zunehmend schwierig. Frau Jenal stand immer häufiger im Kreuzfeuer der Kritik. Die stärker werdenden Anforderungen aus dem Beruf sowie die privaten Verpflichtungen als alleinerziehende Mutter machten die Situation immer schwieriger und wurden zu einer starken Dauerbelastung.
Die Konsequenz war das Gespräch mit dem Vorgesetzten, in dem ihr mitgeteilt wurde, dass sich das Unternehmen von ihr trennen will, da sich die Zusammenarbeit für beide Seiten als zunehmende Belastung herausstellte. Dabei wurde Frau Jenal ein Angebot für eine sechs-monatige Orientierungsberatung unterbreitet.
Nach langem "Aufwärtstrend" in der Karriere kam nun der plötzliche Absturz: Beruflich und emotional. Das Selbstvertrauen war massiv gestört. Die Trennung erforderte eine intensive Verarbeitung.
von Bredow, Lütteke & Partner Outplacementberatung:
Auf Wunsch von Frau Jenal erfolgte die Outplacemenberatung durch eine v.Bredow, Lütteke & Partner-Beraterin, denn Frau Jenal musste eine Lösung in ihrer Doppelrolle als alleinerziehende Mutter und als Berufstätige finden, weshalb sie sich bei einer Beraterin besser aufgehoben fühlte.
Lösungsansatz:
Die besondere Herausforderung bei dieser Beratung war das Ausbalancieren der beruflichen und privaten Herausforderungen und der damit verbundenen Zielsetzungen. Die v.Bredow, Lütteke & Partner Outplacementberatung wurde damit zu einer ganzheitlichen "strategischen Berufs- und Lebensberatung".
Zunächst wurde ein amerikanisches Unternehmen, das sich in Deutschland neu etablieren wollte, auf sie aufmerksam und bot ihr eine Tätigkeit als selbstständige Beraterin an. Die Chancen wurden innerhalb der Beratungsgespräche geprüft. Im Verlauf der weiteren Gespräche mit dem Unternehmen, insbesondere mit der amerikanischen Geschäftsführung, wurde für Frau Jenal eine neue Position in Deutschland geschaffen. Geboten wurde ein hohes Einkommen mit starker Erfolgsabhängigkeit. Auch die Kinderbetreuung konnte flexibel mit den Aufgaben im neuen Job kombiniert werden.
Für Frau Jenal wurde das erste Jahr im neuen Job zu einer großen Herausforderung, aber ihr Engagement wurde belohnt, denn nach einem Jahr ersetzte die amerikanische Geschäftsführung den deutschen Geschäftsführer durch Frau Jenal. Heute hat sie den deutschen Firmensitz im gleichen Haus wie ihre Wohnung und kann so beiden Rollen in idealer Weise gerecht werden.
*(Name geändert)

