Ein Teil der Unternehmenskultur
Es gibt vielfältige Gründe für ein Unternehmen, sich von einem oder mehreren Mitarbeitern trennen zu müssen: Umstrukturierungs- bzw. Rationalisierungsmaßnahmen, betriebswirtschaftliche Rahmenbedingungen, aber auch personelle Fehlbesetzungen und zwischenmenschliche Probleme.
Betroffen davon sind Topmanager, hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte und gewerbliche Mitarbeiter gleichermaßen, da manchmal ganze Hierarchiestufen abgebaut werden müssen.
Der Kreis der durch den Trennungsprozess betroffenen Personen ist allerdings größer als man häufig anfangs denkt: Das soziale Umfeld aller Mitarbeiter (auch das der im Unternehmen verbleibenden Mitarbeiter), die Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner spielen dabei eine Rolle. Insbesondere die verbleibenden Mitarbeiter sollten deshalb im Rahmen eines gezielten "Retentionmanagements" berücksichtigt werden.
Unternehmen nutzen die Leistungen einer qualifizierten Outplacementberatung, um die oft schwierige Trennung durch neutrale, kompetente Berater moderieren zu lassen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Der betroffene Mitarbeiter wird bei der Suche nach einer neuen beruflichen Perspektive konstruktiv unterstützt.
Das "Loslassen" wird damit erleichtert, der Trennungsprozess verkürzt und mögliche Konflikte deutlich gemildert, meist sogar vermieden. Das Unternehmen stellt seine soziale Verantwortung unter Beweis und stärkt dadurch sein Image am Markt und vor allem bei den verbleibenden Mitarbeitern, denn diese sind der Motor zur Umsetzung der bevorstehenden Veränderungsmaßnahmen des Unternehmens.
Die Tragfähigkeit der Trennungskultur beweist sich eindeutig im Rahmen der Unternehmenskultur durch einerseits eine faire Trennung von Mitarbeitern, andererseits durch die Neuausrichtung und Motivation der verbleibenden Kollegen.

