Outplacement-Kultur als Imagefaktor

Wie ein Unternehmen bei seinen Kunden und Geschäftspartnern, bzw. in der Öffentlichkeit gesehen und verstanden wird, ist eine Frage des Unternehmensimages. Der Grund warum die Marke AUDI beispielsweise für "Technik und Fortschritt", oder BMW für "Freude am Fahren" steht, ist nicht nur das Ergebnis genialer Werbebotschaften, sondern vieler kleiner und großer Erfahrungen, die Menschen mit der Marke, dem Unternehmen und seinen Menschen, Produkten und Dienstleistung über Jahre machen und gemacht haben. Dabei spielt es keine Rolle ob diese Erfahrungen auf objektiv wahren Begebenheiten beruhen, oder sich auf reine Emotionen, Gerüchte oder Pauschalurteile stützen.

Einer der wichtigsten Faktoren, über die sich ein Image bildet, sind Botschaften von Dritten. Werbeclaims sind wichtig, entfalten Ihre Wirkung aber nur dann, wenn im sozialen Umfeld des Empfängers der Werbebotschaft auch darüber gesprochen wird. Nach dieser Regel funktioniert Public Relations, also die Beziehungskiste zwischen Marke und Öffentlichkeit.

Positiver Imagefaktor: Soziales Verhalten gegenüber Mitarbeitern

Im Zeitalter sozialer Netzwerke ist die Beziehung zwischen Unternehmen und seinen Mitarbeiter zu einem öffentlichen Thema geworden. Die Frage, wie Unternehmen ihrer sozialen Verantwortung als Arbeit- und Auftraggeber gerecht werden, wird heute mehr denn je in Talkshows und Online-Kanälen beantwortet.

Ausdruck dafür sind Arbeitgeber-Bewertungsportale wie kununu.com, die das Bild eines Unternehmens aus der Sicht eines Arbeitnehmers maßgeblich prägen. Wer also im "war for talents" kompetente Mitarbeiter und Fachkräfte sucht, sollte mit positiven Erfahrungsberichten beim Trennungsmanagement,  Newplacement und Karrierecoaching vertreten sein.

Belohnt werden allerdings nur diejenigen, die ihre Outplacement-Leistungen nicht nur als öffentlichkeitswirksame Versprechen formulieren, sondern diese auch tatsächlich einlösen. In diesem Punkt haben sich Bewertungsportale bereits angepasst und entsprechende Bewertungskategorien geschaffen: "Karriere & Weiterbildung", "Umgang mit Kollegen 45+", "Work-Life-Balance", "Mitarbeiter-Förderung" und "Individuelle Outplacement-Dienstleistungen" sind Kriterien, in denen Sie als Ex-Arbeitgeber nach Ihren Leistungen benotet und mit anderen Unternehmen verglichen werden.

Lieferantenbewertungen: Outplacement führt zu guten Noten

Die Bedeutung von Outplacement als Imagefaktor zeigt sich nicht nur im Zusammenhang mit der Mitarbeitersuche. Auch bei der Lieferantenbewertung spielt das soziale Verhalten eines Unternehmens eine wichtige Rolle. Kriterien wie "Outplacement-Hilfe" und "neue Beschäftigungsmodelle" finden sich in den Bewertungslisten vieler Industrieunternehmen. Die Besten werden jährlich im "Good Company Ranking", einer Bewertung der 120 größten Unternehmen Europas nach sozialen Kriterien, gelistet.

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